Wohnkosten: Jeder Siebte überlastet

In Deutschland lebten im vergangenen Jahr 11,4 Millionen Menschen in durch ihre Wohnkosten überlasteten Haushalten.

Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Das war jeder Siebte bzw. rund 14 Prozent der Bevölkerung Deutschlands.

Durch Wohnkosten überlastet gilt ein Haushalt, wenn mehr als 40 Prozent seines verfügbaren Einkommens fürs Wohnen ausgegeben werden – unabhängig davon, ob die Betroffenen zur Miete oder in den eigenen vier Wänden leben.

Im Schnitt 26 % des Einkommens für´s Wohnen

Seit 2014 ist die Überbelastungsquote leicht gesunken. Damals waren noch rund 16 Prozent der Bevölkerung (12,7 Millionen) durch ihre Wohnkosten überlastet.

Im Durchschnitt wendete die Bevölkerung in Deutschland im Jahr 2019 rund 26 Prozent ihres verfügbaren Haushaltseinkommens für Miete und Nebenkosten beziehungsweise den Unterhalt ihres Wohneigentums auf. 2014 hatte der Anteil der Wohnkosten am verfügbaren Haushaltseinkommen bei 27 Prozent gelegen.