Wohngesundheit: Bei Asthma auch die Wohnung untersuchen lassen

Heuschnupfen, Asthma, gereizte Augen, Nase oder Rachen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, rheumaähnliche Beschwerden, Haut- und Schleimhautreizungen, Neurodermitis, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, unklare Angstzustände oder Haarausfall können jeden treffen. Wer unter solchen Beschwerden leidet, der geht in der Regel zum Arzt, und wenn er Glück hat, dann findet der Mediziner die Ursache für die Befindlichkeitsstörung. Manchmal allerdings sind Ärzte ratlos und können trotz verschiedener Therapien dem Patienten nicht helfen.

Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) beziehen Ärzte immer noch viel zu selten das Wohnumfeld eines Patienten in ihre Diagnose mit ein. Dabei können heute allein in Innenräumen 8.000 chemische Verbindungen nachgewiesen werden, von denen viele dem Menschen gesundheitlich schwer zu schaffen machen. Ist der Auslöser der Beschwerden dort erst einmal gefunden, dann kann das Haus oder die Wohnung gezielt saniert werden.

Meist verschwinden die Beschwerden danach wieder. Grundlage jeder Sanierung ist eine seriöse Innenraumanalyse, in der verschiedene Schadfaktoren, die den Bewohnern eines Hauses gefährlich werden können, untersucht werden. Dazu zählen chemische Verbindungen, Schwermetalle sowie Reaktionen verschiedener Verbindungen miteinander. Zu den Schadfaktoren gehören außerdem Stäube, Gerüche sowie physikalische und biologische Faktoren, wie etwa Schimmelpilze oder Bakterien. Auf der Basis einer solchen umfassenden Innenraumanalyse erarbeiten dann erfahrene Bausachverständige individuelle Sanierungskonzepte für die einzelnen Wohnungen und Häuser.