Weniger Jugendliche arbeitslos

Junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren waren im vergangenen Jahr so selten erwerbslos wie noch nie im wiedervereinigten Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich zum Internationalen Tag der Jugend mitteilte, lag die Erwerbslosenquote in dieser Altersgruppe in Gesamtdeutschland bei 6,2 %.

In den neuen Bundesländern lag sie bei 8,6 %, im früheren Bundesgebiet bei 5,8 %. Die Höchststände der Jugenderwerbslosigkeit waren im Jahr 2005 zu verzeichnen, nach einer mehrjährigen Stagnationsphase der Wirtschaft. Damals lag die Erwerbslosigkeit in Deutschland unter den 15- bis 24-Jährigen bei 15,2 %.

Seit dem Jahr 2005 haben sich die Jugenderwerbslosenquoten für das frühere Bundesgebiet und die neuen Länder (einschließlich Berlin) jeweils mehr als halbiert. Damit profitierten die jungen Menschen von der insgesamt günstigen Entwicklung am Arbeitsmarkt in diesem Zeitraum, wenngleich die Erwerbslosenquote bezogen auf alle 15- bis 64-Jährigen noch stärker sank, nämlich um nahezu zwei Drittel von 11,3 % auf 3,5 %.

Die Zahl der Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren nimmt in Deutschland insgesamt ab. Zählte die amtliche Statistik 1991 noch 10,3 Millionen Menschen in dieser Altersgruppe (13 % der Bevölkerung), waren es 2018 nur 8,6 Millionen (10 %).