Waldtierbestand stark gesunken

Die Bestände zahlreicher Tierarten in Wäldern rund um den Globus sind laut einer Studie in den vergangenen Jahrzehnten um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Entwaldung und Degradierung der Wälder seien weltweit zu 60 Prozent für den Einbruch der Tierbestände verantwortlich, teilte die Umweltstiftung WWF unter Berufung auf ihre eigene Studie „Below The Canopy“ mit. Besonders dramatisch ist die Entwicklung laut WWF in den Tropen, wie etwa dem Amazonas-Regenwald.

Insgesamt wurden die Daten von 268 Wirbeltierarten und 455 Populationen untersucht, die in Wäldern leben und vollständig von ihnen abhängig sind. Im Schnitt gingen diese Bestände von Vögeln, Säugetieren, Amphibien und Reptilien seit 1970 um durchschnittlich 53 Prozent zurück, teilte die Umweltstiftung mit.