Vertrag über Mobilfunknetz-Ausbau

Auf dem Mobilfunkgipfel im vergangenen Jahr haben die Mobilfunknetzbetreiber zugesagt, die Versorgung im ländlichen Raum mit einer Ausbauoffensive stark zu verbessern. Diese Zusage wurde nun durch Verträge zwischen dem Bund mit den Mobilfunknetzbetreibern Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 Drillisch rechtlich verbindlich gemacht.

Bis Ende 2021 sollen 99 Prozent der Haushalte in jedem Bundesland eine LTE-Versorgung erhalten. Im Gegenzug ermöglicht der Bund den Netzbetreibern, ihre Zahlungspflichten aus der Frequenzauktion 2019 mit jährlichen Raten über den Zeitraum bis 2030 zu strecken.

„99 Prozent der deutschen Haushalte werden bis Ende 2020 unterbrechungsfrei telefonieren und surfen können – dafür haben wir jetzt die rechtsverbindliche Zusage der Mobilfunkbetreiber. Mehr als 1.400 neue Mobilfunkmasten werden dazu errichtet. Das ist ein klares Signal, dass der Mobilfunkausbau in bislang unterversorgten Regionen mit voller Kraft vorangetrieben wird“, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.