Verbraucher mögen stilles Mineralwasser

Der Trend zu Mineralwasser mit wenig oder ohne Kohlensäure („medium“ oder „still“) hält in Deutschland an.

Die Erfrischungsgetränkeindustrie in Deutschland hat im vergangenen Jahr rund 13,7 Milliarden Liter natürliches Mineralwasser produziert. Mehr als die Hälfte davon (7,8 Milliarden Liter) war Mineralwasser mit wenig oder ohne Kohlensäure („medium“ oder „still“), wie das Statistische Bundesamt meldet.

Von 2009 bis 2019 habe sich damit die Produktionsmenge der Varianten „medium“ und „still“ fast verdoppelt (2009: 4,3 Milliarden Liter), so die Behörde weiter.

Die Produktion von klassischem Sprudel mit hohem Kohlensäuregehalt ist dagegen seit 2009 um 12,2 % zurückgegangen und belief sich 2019 auf 5,8 Milliarden Liter.

Stilles Wasser hat sich überdurchschnittlich verteuert

Verbraucherinnen und Verbraucher mussten von 2015 bis 2019 bei Mineralwasser ohne Kohlensäure einen überdurchschnittlichen Preisanstieg von 7,6 % hinnehmen. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im gleichen Zeitraum um 5,3 %.

Der Preisanstieg für Mineralwasser mit Kohlensäure – einschließlich der Variante „medium“ – lag im gleichen Zeitraum bei 3,9 %.