US-Präsident Trump greift Notenbank an

US-Präsident Donald Trump hält die Fed für das „einzige Problem“ der Wirtschaft. „Das einzige Problem der Wirtschaft sei die Fed“, schrieb Trump am Montag auf Twitter. Die Fed habe „kein Gespür für den Markt … Die Fed ist wie ein mächtiger Golfspieler, der nicht punkten kann“, teilt „The Donald“ weiter auf dem Kurznachrichtendienst aus.

Zuletzt hatte die US-Notenbank am Mittwoch erhöht, obwohl sich Trump dagegen ausgesprochen hatte. Die US-Notenbank hat in diesem Jahr bereits vier Mal die Leitzinsen erhöht.

US-Börsen crashen zu Weihnachten

An Heiligabend hat der Dow 2,91 Prozent nachgelassen und vor den handelsfreien Tagen bei 21.792,20 Punkten geschlossen. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.340 Punkten im Minus gewesen (-2,94 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 5.940 Punkten (-1,72 Prozent).

Angefeuert hatte den Kursrutsch US-Finanzminister Steven Mnuchin. Der hatte am Sonntag mitgeteilt, er habe mit den Chefs der sechs größten US-Banken telefoniert. Diese hätten erklärt, über ausreichend Liquidität für die Kreditvergabe zu verfügen.

Die Banken hätten keinerlei Probleme und die Märkte funktionierten weiterhin normal, hieß es in der Erklärung. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte an Heiligabend stärker: Ein Euro kostete 1,1419 US-Dollar (+0,48 Prozent). Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.269,53 US-Dollar gezahlt (+1,08 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,74 Euro pro Gramm.