Unis in Berlin und München am beliebtesten

Berlin und München sind bei ausländischen Wissenschaftlern als Standorte für ihre Aufenthalte für Forschungsarbeiten in Deutschland besonders gefragt.

Das geht aus dem aktuellen Hochschulranking der Alexander von Humboldt-Stiftung hervor. Die ersten Plätze belegen im Humboldt-Ranking die Freie Universität und die Humboldt-Universität zu Berlin gefolgt von der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität Berlin.

Auf Rang fünf bis zehn folgen die Technische Universität München, die Universität Göttingen, die Jacobs University Bremen sowie die Universitäten aus Bonn, Potsdam und Konstanz.

Die größten Sprünge nach vorn machten gegenüber dem letzten Ranking aus dem Jahr 2017 die Universität Konstanz (von 16 auf 10), die Tierärztliche Hochschule Hannover (von 38 auf 12) und die Universitäten Würzburg (von 22 auf 14) und Regensburg (von 24 auf 15).

„Das Humboldt-Ranking  zeigt die hohe Attraktivität des Forschungsstandorts Deutschland und die gute internationale Vernetzung der deutschen Wissenschaft … Neben den großen Universitäten in den Metropolen sind auch viele kleinere Einrichtungen international sichtbar und attraktiv. Dabei spiegelt das Ranking auch fachspezifische Profile der Standorte wider. Diese verteilte Exzellenz ist eine wirkliche Stärke der deutschen Wissenschaft“, sagte Stiftungspräsident Hans-Christian Pape.

Was ist das Humboldt-Ranking?

Das Humboldt-Ranking zeigt, wie viele Wissenschaftler in den vergangenen fünf Jahren mit einer Förderung der Alexander von Humboldt-Stiftung nach Deutschland gekommen sind – und wo sie ihren Forschungsaufenthalt besonders häufig verbracht haben.