UNDP wirbt für Grundeinkommen

Temporäres Grundeinkommen zum Schutz der ärmsten Menschen der Welt – Anstieg der Covid-19-Fälle soll dadurch verlangsamt werden.

Die Entwicklungs-Agentur der Vereinten Nationen, UNDP, wirbt angesichts der Corona-Pandemie für ein vorrübergehendes Grundeinkommen für 2,7 Milliarden Menschen weltweit. „Beispiellose Zeiten erfordern beispiellose soziale und wirtschaftliche Maßnahmen“, heißt es in einer UNDP-Mitteilung.

Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, könnten während der Pandemie Zuhause bleiben. Die Einführung eines vorübergehenden Grundeinkommens für die ärmsten Menschen der Welt könnte eine Option sein, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Laut Bericht „Temporary Basic Income“ der UN-Agentur würde für 2,7 Milliarden Personen in 132 Entwicklungsländern demnach eine Summe von monatlich 199 Milliarden Dollar benötigt.