Syphilis-Zahlen steigen weiter an

Zahl der Syphilis-Infektionen in Deutschland setzt sich weiter fort: Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 7.476 Syphilis-Fälle gemeldet, berichtet das Robert-Koch Institut (RKI). Die Anzahl der Meldungen der sexuell übertragbaren Krankheit stieg im Vergleich zu 2016 um 4,2 Prozent. Damit setzt sich nach Angaben des RKIs der seit 2010 beobachtbare Anstieg weiter fort – wenn auch nicht in gleichem Umfang wie in den Vorjahren.

Bundesweit lag die Syphilis-Anzahl im Jahr 2017 bei 9,1 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die Anzahl der Meldungen bei Männern stieg im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um 4,2 Prozent (279 Fälle). Bei Meldungen von Frauen kam es zu einem Anstieg um 6,7 Prozent (30 Fälle).

Wie auch in den vergangenen Jahren sind große Unterschiede in der Häufigkeit zwischen den Bundesländern zu beobachten. Die bei weitem höchsten Inzidenzen wurden in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg gemessen, die Niedrigsten lagen in Brandenburg, Schleswig-Holstein und Thüringen.