Roaming-Gebühren in der EU fallen weiter

Im Urlaub nach Hause telefonieren oder Simsen – dass kann teuer werden. Aufgrund sogenannter Roaming-Gebühren kostet die Handy-Nutzung im Ausland oft erheblich mehr Geld. Ab dem kommenden Wochenende wird Telefonieren im EU-Ausland für Verbrauch nun günstiger. Ab dem 30. April 2016 gelten neue Regelungen für Anrufe, SMS und mobile Datennutzung im europäischen Ausland, teilte die Bundesnetzagentur mit. Telefonieren, Kurznachrichten und das Surfen im Internet werden nun für die Verbraucher billiger.

Für im EU-Ausland in Anspruch genommene Dienste wird nun ein Aufschlag berechnet. Dieser wird auf den Preis, den der Kunde im Inland zahlt, aufgeschlagen. Die Roaminganbieter dürfen dabei maximal fünf Cent pro Minute für abgehende Anrufe und 1,14 Cent für eingehende Anrufe berechnen. Zusätzlich zu dem geltenden Inlandspreis können für das Versenden einer SMS zwei Cent und für die mobile Datennutzung ein Aufschlag von fünf Cent pro Megabyte erhoben werden. In der Summe – Inlandspreis plus Roamingaufschlag -dürfen dabei folgende Höchstbeträge nicht überschritten werden: 19 Cent pro Minute pro abgehendem Anruf, sechs Cent pro SMS und 20 Cent pro genutztem Megabyte (Netto-Preise).