Privatvermögen legt leicht zu

Trotz Handelskonflikten rund um den Globus legen sowohl das Gesamtvermögen privater Haushalte als auch das Pro-Kopf-Vermögen weiter zu – wenn auch nur leicht. Das belegt eine Studie der Schweizer Großbank Credit Suisse.

Demnach stieg das weltweite Vermögen im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf 360 Billionen Dollar. Das Vermögen pro Erwachsenem erreichte einen neuen Höchststand und ist von 70.460 Dollar auf 70.850 Dollar geklettert. Dies liegt damit 1,2 Prozent über dem Niveau von Mitte 2018.

Die USA, China und Europa trugen mit 3,8 Billionen Dollar, 1,9 Billionen Dollar bzw. 1,1 Billionen Dollar am stärksten zum weltweiten Vermögenszuwachs bei. Die USA führen das Ranking mit 106 Billionen. Dollar an, dahinter folgen China (63,6) und Japan (25,0). Deutschland liegt mit einem Gesamtvermögen von 14,7 (2018: 14,0) Billionen Dollar weltweit auf dem vierten Rang.

Mehr Millionäre weltweit und in Deutschland

Beim Vermögen pro Erwachsenem liegt laut dem „Global Wealth Report 2019“ die Schweiz vorne mit knapp 565.000 Dollar. Im Schnitt verfügt jeder Erwachsene in Deutschland über 216.654 Dollar (2018: 214.893).

Mitte 2019 gab es weltweit 46,8 Millionen Millionären, ein Zuwachs um 1,1 Millionen gegenüber 2018. Über die Hälfte dieses Anstiegs geht auf die USA zurück. Deutschland liegt hier hinter den USA, Japan und China ebenfalls auf Platz 4 mit 2,187 Millionen Millionäre (2018: 2,122 Millionen).