Österreichs Kanzler Kurz: „Wir wirken satt, selbstzufrieden und träge“

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hält die EU international nicht mehr für wettbewerbsfähig. „Wir wirken satt, selbstzufrieden und träge, haben leider oft nicht mehr den Willen, an der Spitze zu sein“, schreibt Kurz in einem Gastbeitrag für die „Welt“ (Donnerstagsausgabe).

Viele Debatten drehten sich in Europa „nur mehr darum, wie der bestehende Wohlstand noch weiter umverteilt werden kann, statt darum, wie wir Innovation und Wachstum fördern können“. Als Beispiel nennt der österreichische Bundeskanzler den „utopisch erscheinenden“ europaweiten Mindestlohn oder die Schaffung neuer Behörden.