Mieten steigen etwas langsamer

Die Mieten für Wohnungen in Deutschland sind im Durchschnitt langsamer gestiegen als im Vorjahr – das betrifft vor allem die Top-Metropolen.

Laut aktuellem Wohn-Preisspiegel 2020/2021 des Immobilienverbands Deutschlands IVD zahlen Mieter für eine Wohnung mit mittlerem Wohnwert 2,6 Prozent im Bestand und 3,0 Prozent im Neubau mehr als im Vorjahr (2019: plus 3,1 Prozent beziehungsweise plus 3,3 Prozent).

Das sei einer der schwächste Preisanstieg der vergangenen zehn Jahre, teilte der Immobilienverband mit. Im bundesweiten Durchschnitt beträgt die Neuvertragsmiete pro Quadratmeter im Bestand rund 8,30 Euro und rund 10,80 Euro im Neubau.

München weiterhin teuerste Metropole

In den Top-6-Städten (ohne Berlin) sei die Mietendynamik noch geringer ausgefallen. So stiegen die Preise für eine Mietwohnung mit mittlerem Wohnwert im Bestand um 1,4 Prozent und im Neubau um 2,3 Prozent. Im Durchschnitt beträgt der Mietpreis je Quadratmeter 11,90 Euro im Bestand und 14,70 Euro im Neubau.

München bleibt mit durchschnittlich 15,10 Euro pro Quadratmeter bei Neuvertragsmieten in Bestandsgebäuden die teuerste Metropole, gefolgt von Stuttgart (13,40 Euro pro Quadratmeter) und Köln (11,00 Euro pro Quadratmeter).

Bei den Mietpreisen pro Quadratmeter für Neubauwohnungen mit mittlerer Ausstattung liegt München mit 18,00 Euro ebenfalls vorn, gefolgt von Stuttgart mit 15,30 Euro und Hamburg mit 14,05 Euro.