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Mehr Shopping in Vororten

Weniger Shopping in den Innenstädten: Die Corona-Pandemie hat den Konsum mit andauernder Wirkung vom Zentrum an den Stadtrand verlagert. Der Umsatz in fünf deutschen Konsumzentren in den Innenstädten lag Ende Mai 2022 weiterhin 10 Prozent unter dem Vorkrisenniveau, während er in Wohngebieten in Vororten bis zu 20 Prozent zunahm.

Das ist das Ergebnis der Studie des Münchener ifo Instituts auf Basis von aggregierten und anonymisierten Daten zu Einzelhandelsumsätzen, die Mastercard zur Verfügung gestellt hat.

Ein Ergebnis der Studie ist, dass (Wohn-)Gebiete, in denen traditionell früher wenig im Homeoffice gearbeitet wurde und die seit der Pandemie einen hohen Zuwachs an Homeoffice-Beschäftigten hatten, 20 Prozent mehr Konsum als vor der Pandemie verzeichnen.

„Die Menschen haben sich ans Online-Shopping gewöhnt und sie arbeiten mehr von zuhause als vor der Pandemie“, sagt Jean-Victor Alipour, Mitautor der Studie. „Wohngebiete und Vororte werden zu eigenständigen Konsumzentren, in denen vor Ort deutlich mehr Geld ausgegeben wird“, ergänzt er.