Mehr Rechtsstreit über Höhe der Miete

Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Mieterhöhungen auf die ortsübliche Vergleichsmiete sind im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. Mehr als jeder fünfte Mietrechtsprozess (21,3 Prozent) dreht sich mittlerweile um die Höhe der Miete. Das zeigt eine Statistik über Streitgegenstände in Mietrechtsprozessen des Deutschen Mieterbunds (DMB) für 2018.

Im Jahr davor waren es noch 16,6 Prozent. Damit haben laut DMB-Angaben die Auseinandersetzungen zwsichen Mieter und Vermieter um Erhöhungen der Miete den „Rechtsberatungs-Klassiker“ Betriebskosten (18,1 Prozent) als zweithäufigsten Prozessgegenstand abgelöst.

Wie in den Vorjahren waren auch 2018 „Vertragsverletzungen“ mit 26,8 Prozent der häufigste Grund für mietrechtliche Auseinandersetzungen. Hier geht es allgemein um Rechte und Pflichten aus dem Mietverhältnis, angefangen bei Fragen der Tierhaltung, bis hin zu Problemen im Zusammenhang mit Wohnungsmängeln und Mietminderungen oder Verfahren zur Mietpreisbremse.