Mehr Herz-OPs in Deutschland

Im vergangen Jahr wurden in Deutschlands Krankenhäusern 410.840 operative Eingriffe am Herzen durchgeführt. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Welt-Herz-Tages am 29. September 2019 mitteilte, waren das rund 23 Prozent mehr Herzoperationen als vor zehn Jahren (2008: 334.262).

Am häufigsten implantierten Ärztinnen und Ärzte dabei einen Herzschrittmacher und Defibrillator (127.113 chirurgische Eingriffe). An zweiter und dritter Stelle lagen das Anlegen eines Bypasses (64.430 Eingriffe) und die Entfernung, der Wechsel und die Korrektur eines Herzschrittmachers und Defibrillators (60.586 Eingriffe).

Minimalinvasive Operationen an Herzklappen wurden 35.877 Mal durchgeführt, in weiteren 24.223 Fällen wurden Herzklappen durch Prothesen ersetzt. Die Herzpatienten waren zum Zeitpunkt des Eingriffs durchschnittlich 71 Jahre alt und zu knapp zwei Dritteln männlich (65,7 Prozent). Die durchschnittliche Verweildauer lag bei 11 Tagen.