Leichte Eintrübung des Immobilienklimas

Fünf Monate in Folge stieg das Immobilienklima stetig an. Nachdem die hohe Dynamik der Vormonate bereits im März etwas nachgelassen hatte, wurde diese sehr positive Entwicklung in der 88. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index nun vorerst gestoppt. Mit einem leichten Rückgang von 2,3 Prozent liegt das Immobilienklima aktuell bei 137,8 Zählerpunkten und damit immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Verantwortlich für diese leichte Eintrübung sind das Investment- und das Ertragsklima zu annähernd gleichen Teilen. Das Investmentklima sank um 2,1 Prozent auf 148,6 Zählerpunkte und das Ertragsklima um 2,5 Prozent auf 127,3 Zählerpunkte.

Verluste in allen Immobiliensegmenten

Im April wurden in allen Segmenten Verluste registriert. Mit einem Rückgang von 7,0 Prozent auf 142,4 Zählerpunkte musste das Industrieklima mit Abstand die höchsten Einbußen verzeichnen. Nachdem das Wohnklima im Vormonat 3,8 Prozent zulegen konnte, nahm es im April genau so viel wieder ab. Mit 156,3 Zählerpunkten liegt es nun wieder auf dem Niveau vom Februar. Die geringsten Verluste wies das Büroklima auf. Mit einem leichten Rückgang von 1,2 Prozent liegt es aktuell bei 134,0 Zählerpunkten und damit zum zweiten Mal im laufenden Jahr vor dem Handelklima, welches mit einem Minus von 3,0 Prozent nur bei 131,6 Zählerpunkten steht. Insgesamt nähert sich das Klima in den Immobiliensegmenten wieder einander an.

Immobilienkonjunktur steigt weiter

Während das Immobilienklima einen Dämpfer verzeichnete, stieg die Immobilienkonjunktur weiter um 1,6 Prozent. Jedoch lässt auch hier die Dynamik etwas nach, was angesichts des insgesamt sehr hohen Niveaus nicht verwunderlich ist. Schließlich konnte im April 2015 mit 268,5 Zählerpunkten ein neuer Höchstwert festgestellt werden.