Gastgewerbe verliert 17,6 Mrd. Euro

Historisches Umsatzminus im Gastgewerbe – dramatische Umsatzausfälle von 17,6 Milliarden Euro.

Die Corona-Pandemie hat das Gastgewerbe in seine größte Krise der Nachkriegszeit gestürzt. Der coronabedingte Shutdown im Frühjahr hat riesige Löcher in die Bilanzen der Gastronomen und Hoteliers gerissen.

Für die Monate März bis Juni beläuft sich der Umsatzverlust auf 17,6 Milliarden Euro. Das teilte der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga unter Berufung auf das Statistische Bundesamt mit.

Bereits das Statistische Bundesamt wies für das erste Halbjahr ein nominales Umsatzminus von 38,5 Prozent aus. Bezogen auf das Gesamtjahr rechnen die Betriebe mit Umsatzverlusten von knapp 50 Prozent.

„Nach zehn Wachstumsjahren verzeichnet die Branche seit Anfang März Umsatzverluste historischen Ausmaßes“, sagte Dehoga-Präsident Guido Zöllick. Fast 62 Prozent im Gastgewerbe bangen laut einer aktuellen Dehoga-Umfrage um ihre Existenz.