FIFA-Kongress vergibt WM 2026 an USA, Kanada und Mexiko

Die Fußball-WM 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Das entschied der 68. FIFA-Kongress am Mittwochmittag in Moskau. Beim Turnier in acht Jahren werden dann erstmals 48 Mannschaften um den Weltmeister-Titel spielen.

Das Trio aus Amerika setzte sich bei der Abstimmung mit 134 Stimmen gegen Marokko durch. Das nordwestafrikanische Land kam auf 65 Stimmen. Für die Option „Keiner von beiden“ wurde einmal votiert. Es ist das erste Mal, dass eine Fußball-WM von drei Ländern gemeinsam ausgetragen wird.

„Wegen des neuen Formats eines WM-Turniers mit 48 Mannschaften haben es kleinere Länder ohne umfangreiche Stadionkapazitäten schwerer, erfolgreich als Ausrichter anzutreten. Insofern sollten kleinere und mittlere Verbände bei künftigen Weltmeisterschaften über gemeinsame Bewerbungen nachdenken“, sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Die erste WM mit 48 Teilnehmern soll an 16 Orten gespielt werden. Von den 80 Spielen sollen 60 in den USA und jeweils zehn in Mexiko und Kanada ausgetragen werden. Aufgrund des vergrößerten Teilnehmerfeldes ändert sich 2026 der Spielmodus der WM: Die 48 Länder sollen in 16 Gruppen zu je drei Mannschaften teilnehmen – im K.-o.-System soll erstmals ein Sechzehntelfinale stattfinden.