Etwa jeder Fünfte würde für Traumwohnung falsche Angaben machen

Fast ein Fünftel der Deutschen würde laut einer Umfrage für die Traumwohnung gegenüber dem Vermieter oder Makler falsche Angaben über Kinder, Haustiere, den Beruf oder ähnliches machen. Neun Prozent der Befragten haben das laut einer Erhebung des Marktforschungsinstituts Innofact für das Portal ImmobilienScout24 in der Vergangenheit auch schon einmal getan. 13 Prozent würden angeblich sogar noch einen Schritt weiter gehen und Dokumente fälschen, um an die ersehnte Wohnung zu kommen.

Nicht wenige der Befragten dürften außerdem auf die Bestechlichkeit des Eigentümers oder Maklers hoffen: 14 Prozent wären bereit, durch die Zahlung einer „finanziellen Entscheidungshilfe“ nachzuhelfen. 15 Prozent würden sogar ihre sexuelle Anziehungskraft zum Einsatz bringen, um den Vermieter zu überzeugen.

So weit würden die Deutschen für ihre Traumwohnung gehen

  • Für den Bewerbungstermin besonders in Schale werfen: 34 Prozent
  • Eigentliches Preisbudget überschreiten: 25 Prozent
  • Makler/Vermieter sein Leid bzgl. der Wohnungssuche klagen: 23 Prozent
  • Beim Vormieter anbiedern, damit dieser einen dem Vermieter/Makler empfiehlt: 20 Prozent
  • Beim Makler/Vermieter anbiedern, um in Erinnerung zu bleiben: 18 Prozent
  • Falsche Angaben machen zur eigenen Person machen: 18 Prozent
  • Die eigenen sexuellen Reize ausnutzen: 15 Prozent
  • Dem Makler/Vermieter eine „finanzielle Entscheidungshilfe“ anbieten: 14 Prozent
  • Gehaltsnachweise und andere Dokumente schönen: 13 Prozent
  • Nichts dergleichen: 44 Prozent