Einzelhandel setzt mehr um

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Juli 2017 preisbereinigt (real) 2,7 % und nominal (also nicht preisbereinigt) 4,2 % mehr um als im Vorjahresmonat. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Geschäfte hatten im Juli 2017 und im Vorjahresmonat jeweils an 26 Verkaufstagen offen.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Juli 2017 preisbereinigt 0,1 % und nominal 2,5 % mehr um als im Juli 2016. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten preisbereinigt um 0,3 % und nominal um 2,7 % höher als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde preisbereinigt 1,6 % und nominal 0,3 % weniger umgesetzt als im Juli 2016.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze preisbereinigt 4,7 % und nominal 5,6 % über den Werten des Vorjahresmonats. Den höchsten Umsatzzuwachs erzielte dabei der Internet- und Versandhandel mit + 11,4 % preisbereinigt und + 12,6 % nominal. Von Januar bis Juli 2017 setzte der deutsche Einzelhandel preisbereinigt 2,8 % und nominal 4,6 % mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Kalender- und saisonbereinigt (Verfahren Census X-12-ARIMA) lag der Umsatz im Juli 2017 im Vergleich zum Juni 2017 preisbereinigt und nominal um 1,2 % niedriger.