DFB will weiterhin Gespräch mit Özil

DFB-Präsident Reinhard Grindel: „Ich würde mich freuen, wenn unsere sportliche Leitung mit Mesut Özil ins Gespräch käme …“

Ein weiterer Gesprächsversuch zwischen Bundestrainer Joachim Löw und Ex-Nationalspieler Mesut Özil ist gescheitert. Das sagte DFB-Präsident Grindel am Donnerstag den „Tagesthemen“. Der Bundestrainer habe am Montag während eines Besuchs bei Arsenal vergeblich einen entsprechenden Anlauf unternommen.

„Ich würde mich freuen, wenn unsere sportliche Leitung mit Mesut Özil ins Gespräch käme, auch ich selber bin natürlich dazu bereit, um einmal zu schauen, inwiefern man über die Dinge, die da gewesen sind im Sommer sprechen kann und dann auch für die Zukunft die notwendigen Rückschlüsse zieht, damit Missverständnisse nicht wieder vorkommen“, sagte Grindel.

Er räumte nochmals Fehler im Umgang mit Mesut Özil ein. „Es ist ein Problem und es tut mir leid, dass Mesut Özil den Eindruck gewonnen hat, dass wir ihn nicht hinreichend gegen Angriffe verteidigt haben“.

Der DFB habe aber so viele Akzente in seiner Integrationsarbeit gesetzt und tue das auch in Zukunft, dass man Özils Statement „als überzogen einschätzen darf“. Auf die Frage nach Strukturveränderungen im DFB bezüglich der Fanarbeit sagte Grindel: „Ich würde mich freuen, wenn wir den Fandialog wieder aufnehmen könnten.“