Deutsche trinken weniger Bier – Auslandsnachfrage gestiegen

Die Bundesbürger haben in den ersten drei Monaten 2016 etwas weniger Bier getrunken. Der Bierabsatz ist im ersten Quartal gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent beziehungsweise 0,1 Millionen Hektoliter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager somit im ersten Quartal 2016 rund 20,3 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten. Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – machten im ersten Quartal 2016 mit 0,6 Millionen Hektolitern 3,1 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus.

82 Prozent des gesamten Bierabsatzes waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der Inlandsabsatz sank im Vergleich zum ersten Quartal 2015 um 2,2 Prozent auf 16,7 Millionen Hektoliter. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 3,6 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt (plus 7 Prozent). Davon gingen 2,1 Millionen Hektoliter (plus 6 Prozent) in EU-Länder, 1,5 Millionen Hektoliter (plus 8,6 Prozent) in Drittländer und 0,03 Millionen Hektoliter (plus 1,2 Prozent) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.