Heizen der Mietwohnung: Falsche Sparsamkeit kann schaden

Schon lange machen die Kosten für die Heizung einen wesentlichen Posten innerhalb der gesamten Wohnkosten aus.

Die drastisch gestiegenen Preise für Öl und Gas in den letzten Monaten haben diesen Anteil weiter ansteigen lassen. Und die Aussichten sind alles andere als optimistisch – vor allem die Unruhen in der arabischen Welt lassen ein weiteres Anziehen der Preisspirale befürchten. Dank eines kontinuierlich gestiegenen Umweltbewusstseins der Deutschen und jahrelanger Aufklärungsarbeit von Verbänden, darunter des Immobilienverbandes Deutschland (IVD), ist Sparsamkeit beim Heizen heute für die meisten Mieter in Fleisch und Blut übergegangen. Die Eigentümer der Immobilien unterstützen dieses Bemühen durch umfangreiche Investitionen in energetisch hochwertige Sanierungen

Heizen der Mietwohnung: Falsche Sparsamkeit kann schaden

Verbraucher setzen auf Energiesparlampen

Verbraucher sind für die Zeit nach der Glühlampe bestens gerüstet: 67 Prozent werden die 60-Watt-Glühlampe mit einer Energiesparlampe ersetzen.

Wenn im Herbst dieses Jahres die 60-Watt- Glühlampe aus den Geschäftsregalen in Deutschland verschwindet, werden die Verbraucher zur Energiesparlampe als Ersatz greifen. Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.”, der zufolge 67 Prozent der Befragten sich für den Einsatz dieses Leuchtmittels entscheiden werden. Die Energiesparlampe spart im Gegensatz zur Glühlampe bis zu 80 Prozent Strom ein. LED-Lampen werden mit rund 14 Prozent, Halogenlampen mit 8 Prozent deutlich weniger häufig zum Einsatz kommen

Verbraucher setzen auf Energiesparlampen

Große Häuser, kleine Heizkosten

Heizkosten in großen Häusern geringer.

Die kühlen Temperaturen der vergangenen Wochen lassen Füße frieren und Heizkörper glühen. Doch nicht allein die Witterung beeinflusst den Heizenergieverbrauch – auch die Gebäudegröße spielt eine erhebliche Rolle. So entfallen auf Haushalte in heizölversorgten Zweifamilienhäusern bis 200 Quadratmeter (ohne Energie für Warmwasser) Kosten in Höhe von durchschnittlich 11,90 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche (€/m²). Bei Gebäuden mit über 3.000 Quadratmetern (ca. 30-40 Wohnungen) sind es hingegen nur 8,12 €/m². Das heißt konkret: Der Unterschied von rund 3,80 €/m² würde bei einer Wohnung

Große Häuser, kleine Heizkosten