Bundeskabinett beschließt Corona-Hilfen

Um die Folgen der Corona-Krise für Deutschland abzufedern hat das Bundeskabinett am Montag milliardenschwere Corona-Hilfen beschlossen.

Die Maßnahmen umfassen unter anderem einen Nachtragshaushalt in Höhe von rund 156 Milliarden Euro für 2020. Dafür soll zeitweilig die Grenze der Schuldenbremse überschritten werden.

Der Bund will damit Unternehmen, Selbstständige, Kleinstunternehmer, Familien, in notgeratene Mieter und Kliniken unterstützen.

„Der Nachtragshaushalt versetzt uns in die Lage, alles zügig und zielgerichtet umzusetzen, damit das Geld dort ankommt, wo es jetzt gebraucht wird“, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

Die Hilfen sollen schnell erfolgen. Deshalb soll der Bundestag die Corona-Hilfen bereits am Mittwoch, der Bundesrat am Freitag durchwinken.