Briefporto ab 1. Juli teurer

Die Deutsche Post darf ab dem 1. Juli 2019 höhere Briefpreise verlangen. Die Bundesnetzagentur hat heute die ab diesem Zeitpunkt geltenden Preise für Briefe und Brief-Zusatzleistungen vorläufig genehmigt.

Nach mehr als drei Jahren Preisstabilität erhöht sich der Preis für den inländischen Standardbrief bis 20 Gramm um 10 Cent auf 0,80 Euro (bisher 70 Cent). Nach mehr als 15 Jahren Preisstabilität kostet der Versand einer Postkarte im Inland ab dem 1. Juli 0,60 Euro (bisher 45 Cent).

Auch andere Briefarten werden teurer. Ebenfalls um 10 Cent erhöhen sich die Preise für den Kompaktbrief bis 50 Gramm (0,95 Euro), den Großbrief bis 500 Gramm (1,55 Euro) und den Maxibrief bis 1.000 Gramm (2,70 Euro).

Für die bis zum 30. Juni nicht aufgebrauchten Briefmarkenbestände sind Ergänzungsmarken mit einem Wert von 5, 10, 15 und 20 Cent bereits heute schon in den Filialen oder online erhältlich, teilte die Post mit. Die ersten Briefmarken mit den neuen Portowerten werden rechtzeitig zum 1. Juli 2019 in den Filialen und online verfügbar sein.

Vorhandene Briefmarken wie auch noch vorhandene Ergänzungsmarken aus den Vorjahren können für die Frankierung von Sendungen mit der Deutschen Post weiter verwendet werden. Ein Umtausch ist nicht nötig.