Bosch-Chef kündigt Abbau von Jobs an

Dem Autozulieferer Bosch machen der Konjunkturrückgang und der Umbruch in der Autoindustrie zu schaffen. „Der Rückenwind ist weg“, sagte Vorstandschef Volkmar Denner der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagsausgabe).

„Wir rechnen derzeit damit, dass unser Umsatz in Summe in diesem Jahr nur auf Vorjahresniveau liegen wird. Und wir werden das hohe Renditeniveau des Vorjahres nicht halten können“, sagte Denner.

Zudem sei nun ein deutlicher Jobabbau geplant, vor allem an den Diesel-Standorten. „Natürlich müssen wir auf die zurückgehende Nachfrage reagieren“, sagte Denner, der Umfang stehe noch nicht fest.

Er fügte hinzu: „Wir tun aber alles, um das sozialverträglich umzusetzen. Da gibt es viele Möglichkeiten: Zeitkonten, Abfindungsprogramme, Vorruhestandsregelungen, Reduzierung der Zahl der temporär Beschäftigten.“ Bosch beschäftigt derzeit rund 410.000 Menschen weltweit.