Auf Madagaskar wütet die Pest

Auf der afrikanischen Insel Madagaskar wütet die Pest. Mindestens 40 Menschen sollen in den vergangenen Monaten an der Seuche gestorben sein, berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag. Bislang registrierte die WHO mehr als einhundert infizierte Menschen, darunter 40 Todesfälle.

Die Pest ist eine bakterielle Erkrankung. Die Seuche wird von Flöhen direkt auf die Menschen oder über Nagetiere auf Menschen übertragen. Wenn die Bakterien in die Lunge gelangen, entwickelt sich meist eine Lungenentzündung (Lungenpest), die dann auch von Mensch zu Mensch durch infizierte Tröpfchen beim Husten verbreitet werden kann.

Lungenpest gilt als eine der tödlichsten Infektionskrankheiten. Bei frühzeitiger Diagnose kann die Erkrankung erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden.