Ältere arbeiten häufiger von zu Hause aus

Ältere Menschen in der Europäischen Union (EU) arbeiten häufiger von zu Hause aus als jüngere Menschen. Der Anteil der von zu Hause aus Beschäftigten steigt mit zunehmendem Alter.

Laut Europas Statistikbehörde Eurostat arbeiteten in der EU im Jahr 2018 nur 1,8 Prozent der 15- bis 24-Jährigen von zu Hause aus, verglichen mit 5,0 Prozent bei den 25- bis 49-Jährigen und 6,4 Prozent bei den 50- bis 64-Jährigen.

Quer durch Europa arbeiteten im Jahr 2018 rund 5,2 Prozent der Erwerbstätigen im Alter von 15 bis 64 Jahren in der Regel von zu Hause aus. Dieser Anteil blieb im letzten Jahrzehnt konstant bei rund 5 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil derjenigen, die manchmal von zu Hause aus arbeiten, von 5,8 Prozent im Jahr 2008 auf 8,3 Prozent im Jahr 2018.

Deutschland unter EU-Durchschnitt

Mit 14,0 Prozent der Erwerbstätigen, die 2018 in der Regel von zu Hause aus arbeiten, führten die Niederlande die Liste der EU-Mitgliedstaaten an, dicht gefolgt von Finnland (13,3 Prozent), Luxemburg (11,0 Prozent) und Österreich (10,0 Prozent).

Deutschland lag mit 5,0 Prozent knapp unterm EU-Schnitt. In Bulgarien (0,3 Prozent) und Rumänien (0,4 Prozent) arbeiteten indes nur sehr wenige Menschen von zu Hause aus.