18 Monate alter Bub alleine im Fernbus von München nach Berlin unterwegs

Ein 18 Monate altes Kind war alleine mit dem Bus von München in Richtung Berlin unterwegs. Grund war ein Missverständnis zwischen der Mutter und dem Busfahrer. Münchener Polizei bringt besorgte Mutter und ihren Sohn wieder zusammen.

Eine 22-jährige Frau befand sich am Sonntagabend am Park&Ride-Parkplatz Fröttmaning und wollte zusammen mit ihrem eineinhalbjährigen Sohn mit einem Fernbus von dem dortigen Haltepunkt nach Berlin reisen. Wie Münchener Polizei berichtet, brachte die Frau ihren Sohn, der bereits schlief in den Bus und sagte zum Busfahrer, dass sie eben noch schnell auf die Toilette müsse. Der Busfahrer ging jedoch davon aus, dass die Dame die Toilette im Bus benutzen würde. Als die 22-Jährige kurz darauf von der Toilette zurückkam, war der Bus, mit dem Eineinhalbjährigen an Bord, in Richtung Berlin losgefahren. Durch eine Zeugin wurde daraufhin die Polizei verständigt.

Die vor Ort befindlichen Polizeibeamten entschlossen sich mit der Mutter im Fahrzeug die „Verfolgung“ des Busses aufzunehmen. Gleichzeitig wurde der Busfahrer telefonisch kontaktiert, der sich zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme allerdings bereits in Ingolstadt befand. Der Busfahrer wurde aufgefordert, am Nordbahnhof in Ingolstadt auf die eintreffenden Polizeibeamten zu warten.

Dort konnten dann die überglückliche Mutter und ihr kleiner Bub zusammengebracht werden. Der kleine Mann hatte von der Aufregung nichts mitbekommen, da er die ganze Fahrt über geschlafen hatte.