Wohnungseinbruch mit Technik und Umsicht verhindern

Rund 150.000 Wohnungseinbrüche registriert die Kriminalpolizei im Jahr, Tendenz steigend. Grund genug, sich intensiv mit dem Einbruchschutz im eigenen Heim zu beschäftigen, empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Wichtige Elemente sind die Fenster und Glastüren nach außen. Sie sollten mindestens die Widerstandsklasse RC2 haben nach DIN EN 1627. „RC“ steht für „Resistance Class“, das ist die aktuelle Bezeichnung für die frühere „Widerstandsklasse“. RC2 muss Einbrechern drei Minuten standhalten, wenn sie den Bruch mit Schraubenzieher oder vergleichbarem Werkzeug versuchen.

Unter anderem wird diese Art Fenster und Türen – oder noch sicherere – wird aktuell von der KfW gefördert zum Nachrüsten im Bestand. Das beste Fenster nützt aber wenig, wenn es nachts offen steht oder beim Verlassen der Wohnung gekippt wird. Wer gern bei Frischluft schläft, der sollte sich ein Gitter vors Fenster montieren lassen. Das wiederum darf aber im Brandfall nicht den einzigen Rettungsweg versperren. Sinnvoller Einbruchschutz ist mehr als nur die nachträgliche Montage neuer Schlösser. Einbruchschutztechnik sollte systematisch geplant, von Fachfirmen eingebaut – und richtig benutzt werden.