In Israel wachsen die Proteste gegen steigende Lebenshaltungskosten. Bei den landesweiten Protesten gegen soziale Ungleichheit haben sich nach Schätzungen der israelischen Polizei ging eine Rekordzahl an Menschen zu Demonstrationen auf die Straße. Mindestens 250.000 Menschen demonstrierten gestern Abend in Israels Hauptstadt Tel Aviv und anderen Städten. Israelische Medien berichten sogar von 350.000 Demonstranten.
Die größten Sozialproteste in der Geschichte Israels richten sich gegen Wohnungsnot, steigende Lebenshaltungskosten und die Verschlechterung der Gesundheits- und Bildungspolitik der Regierung. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu setzte inzwischen eine Kommission ein, die mit den Vertretern der Protestbewegung verhandeln soll.
